4 Geheimnisse, wie die Ernährungsumstellung klappt

Rückblickend hat es bei mir unglaublich gedauert bis ich endlich ein Verlangen nach frisch gekochtem Essen verspürte, nach frisch zubereiteten Säften, einem frischen Salat oder einem grünen Smoothie. An jeder Ecke lauert die Verführung in Form von einer Bäckerei, einer Eisdiele oder einem Café. Oft ärgerte ich mich, wenn ich nicht stark genug war, den süßen Verführungen zu widerstehen, wenn ich zu gestresst war, um mir die Zeit zum Kochen zu nehmen. Bis ich irgendwann damit aufhörte mich zu ärgern. Ich hörte auf meinen Körper und seine Wünsche, auch wenn es dann tagelang Suppe, Nudeln, frisch gepresste Säfte oder auch mal Schokolade gab.

Denn eins sei dir gewiss, dein Körper, deine Seele und dein Geist meinen es gut mir dir. Du musst nur die Signale verstehen.

 

Integration von allen 6 Geschmacksrichtungen

Die Geschmacksrichtungen spielen im Ayurveda eine zentrale Rolle. Der richtige Einsatz der sechs Geschmacksnuancen kann die beste Therapie sein, um dich vor Heißhunger-Attacken und vor zu viel essen schützen kann. Den süßen, den sauren, den salzigen, den bitteren, den scharfen und den herben Geschmack solltest du am besten in unverarbeiteter und frischer Form zu dir nehmen. Achte auf die Balance in deinen Mahlzeiten, d.h. ausreichend Hülsenfrüchte, Kohlenhydrate & Fette. Dein Teller sollte mit 2/3 frisch zubereitetem Gemüse gefüllt sein. Das restliche Drittel mit Proteinen wie z.B. Hülsenfrüchten und Kohlehydraten wie z.B. Reis oder getoastetes Brot.

 

 

Emotionale Bindung zu Lebensmitteln

Oft verbinden wir mit Essen Emotionen. Es sind Angewohnheiten und Formen von Trost, die uns aus der Kindheit bis ins hohe Alter verfolgen. Die Gerüche und Geschmäcker aus unserer Kindheit wie einen Kakao trinken, wenn man traurig ist, das sonntägliche Eis oder das dicke Käsebrot am Abendbrottisch will man einfach nicht missen.

Dennoch solltest du gesunde Alternativen finden z.B. den Schokopudding durch Seelenbällchen ersetzen.

Wenn du Appetit auf eine bestimmte Mahlzeit bekommst, dann höre genau auf deinen Körper und überlege dir, welche Emotionen du mit dieser Mahlzeit verbindest. Hilfreich können auch hier die Geschmäcker sein, um gesunde Alternativen zu finden.

 

 

Ernähre Dich nach Deiner individuellen Dosha Konstitution

Im Ayurveda gibt es sieben Dosha Konstellationen. Wenn du dein Dosha weißt, bzw. deine Dosha – Störung, dann halte dich exakt an die Ernährungsempfehlungen. Das mag jetzt vielleicht sehr langweilig klingen, ist es aber nicht. Denn wenn du aus deinen täglichen Speisen Gourmet-Gerichte zauberst, dann eröffnet sich dir eine grandiose und einzigartige Genuss-Welt. Dein Bedürfnis nach Zwischenmahlzeiten, Heißhunger-Attacken und Stopfzeremonien gehören der Vergangenheit an.

 

 

Lass dir Zeit

Eine sehr wichtige Ayurveda-Weisheit lautet: „Lange Gewohnheiten langsam umstellen

Wenn du es schaffst, dich von Tag zu Tag gesünder zu ernähren, dann eröffnen sich dir ganz neue Welten. Das Käsebrot verliert an Geschmack, die Schokolade schmeckt künstlich und die Sehnsucht nach einer frisch zubereiteten Mahlzeit wird enorm. Selbst wenn du mal „sündigst“, denke immer daran, das Essen in deinem Mund soll ein Fest für deine Sinne sein und keine Wissenschaft.

 

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