Zwei große​ ​Ernährungsdogmen,​ ​die​ ​Deinem​ ​Körper​ ​schaden!

Rohkost ist gesund gilt nicht für jedermann.

Morgens sollte man essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann stimmen nur bedingt.
Beachtet man die Ernährung für die jeweiligen Konstitutionstypen, begreift man schnell, dass Vata-Konstitutionen, Kapha-Konstitutionen und Menschen, die durch Krankheit geschwächt sind, diese Art zu essen nicht vertragen.
Das liegt daran, dass diese Menschen gekochtes Essen besser resorbieren und somit die Vitamine besser aufnehmen können.


Es ist wahr, dass in Rohkost viel mehr Vitamine enthalten sind, als in gekochter Nahrung.

Wenn diese aber vom Körper nicht aufgenommen werden kann, dann sollte man gekochter Nahrung den Vorzug geben.

In diesem Falle ist es dann nämlich irrelevant, wie viele Vitamine sich in den einzelnen Nahrungsmitteln stecken, sondern von bedeutender Wichtigkeit, ob diese aufgenommen werden können oder nicht.

 

Wer abnehmen will, soll Kalorien zählen!

Das möchte ich am Beispiel von Wasser erklären.
Allgemein ist bekannt, dass Wasser null Kalorien. Betrachtet man Wasser nun aus ayurvedischer Sicht, hat es die Eigenschaften (Guna) schwer, süß und kalt. Kapha weist die gleichen Eigenschaften auf, d.h. eine vermehrte Wasserzufuhr führt zu einer Erhöhung von Kapha.

Das bedeutet, Kapha-Konstitutionen oder Menschen mit Kapha-Störungen sollten schon trinken, aber ein Zuviel an Wasser kann trotz NULL Kalorien zu einer Gewichtszunahme führen.

Auf der anderen Seite gibt es die Vata-Konstitutionen, die essen wie die Scheunendrescher und die Waage zeigt, selbst nach einem Festgelage nicht ein Gramm mehr an.

 

Wenn Ihr euer Gewicht reduzieren wollt, dann solltet Ihr Euch nach den Ernährungsempfehlungen für Kapha-Konstitutionen ernähren und Ihr nehmt kontinuierlich ab, auch mit drei Mahlzeiten am Tag.

Wichtig ist die Regulation der Verdauung, d. h. das Verdauungsfeuer (Agni) zu entfachen und nicht noch mit eiskaltem Wasser, wie in einigen Restaurants üblich zu löschen. Eiskalte Getränke solltet
Ihr sowieso aus Eurer Ernährung streichen.

 

Fazit ist, dass der Ayurveda sich keiner Ernährungslehre dogmatisch anheftet, sondern individuell nach Mensch und dessen Konstitution entscheidet, welche Ernährung für ihn die Beste ist.

 

So kann die Rohkost für den einen wahre Wunder bewirken und andere freuen sich, wenn sie jeden Abend Suppe zu sich nehmen dürfen und einen gekochten Brei am Morgen.

Es bedeutet auch nicht, dass wir jetzt alle nur noch Indisch essen, Chapatis, Reis und Dal. Nein, so vielfältig die Konstitutionen, so international ist die ayurvedische Küche. Die deutsche. brasilianische, arabische, italienische, französische und griechische Küche kann ebenso als ayurvedische Küche eingestuft werden, solange man sich an den Prinzipien der Elemente und Doshas orientiert.

 

 

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